Pressemitteilungen

sind das wohl meist genutzte Instrument der Öffentlichkeitsarbeit und das entscheidende Bindeglied zwischen Informationsanbietern und Informationsverwertern. Gelingt es mit einer Veröffentlichung, die Aufmerksamkeit einer Redaktion auf sich zu lenken, so bewirkt dies oftmals einen erwünschten redaktionellen Beitrag in einer Zeitung, im Fernsehen oder im Hörfunk. Dabei sind Pressetexte für Journalisten zunächst einmal lediglich Anregungen, um sich eines Themas redaktionell anzunehmen. Das heißt, je professioneller eine Pressemitteilung verfasst ist, desto größer ist auch die Chance auf eine journalistische Verwertung. Ein Redakteur erhält mitunter hunderte Pressemitteilungen täglich und steht somit vor der Aufgabe, sie möglichst schnell zu sichten und aus der Informationsflut auszuwählen. Daher versuchen Pressemitteilungen aufzufallen. Andererseits wirken Mitteilungen, die gewisse stilistische Richtlinien nicht berücksichtigen, oftmals unseriös und wenig glaubhaft. Aus diesem Grund wandern Pressemitteilungen, die nicht der "Norm" oder einem bestimmten Standard entsprechen, schnell in den Papierkorb. Das Kunststück besteht also darin, sowohl stilistisch sicher und nach gängigen Richtlinien zu formulieren, als auch das Interesse der Journalisten zu wecken. Es hat sich als nützlich erwiesen, beim Verfassen einer PM die sog. 6 W zu berücksichtigen: Wer Wo Wann Was Wie Warum Wenn eine Pressemitteilung auf Papier übergeben wird, sollte mit Schreibmaschinenschrift bzw. in einer nicht proportionalen Schrift mit doppeltem Zeilenabstand geschrieben werden. Dies ergibt sich aus der redaktionellen Geschichte, die Zwischenräume werden für Handkorrekturen genutzt. Durch die Verwendung einer Schreibmaschinenschrift wird die Gesamtlänge eines Textes für den Setzer besser schätzbar. Zur Verbreitung eignen sich sog. Presseportale, die Pressemitteilungen über ihre Presseverteiler an die Medien weiterleiten.

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NRZ vom 10.01.2008

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NRZ vom 09.02.2008

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NRZ vom 20.03.2008